Mittwoch, 27. August 2014

No. Yes! Maybe?

Daniel Bryan, der unumstritten und legitim beste Wrestler der Welt, musste kurze Zeit nach seinem epochalen Championship-Sieg bei WrestleMania 30 den Titel aufgrund einer Verletzung abgeben. Jene Verletzung stellte sich alsbald als schlimmer heraus als ursprünglich gedacht – über ein Jahrzehnt Hochleistungswrestling hat seinen Preis.

Die Frage ist: wann kommt er zurück? Die Antwort: im November bei der Europa-Tour der WWE.

Das klingt zunächst befremdlich: warum sollte die WWE einen ihrer größten Stars bei einer House Show-Tour zurückkehren lassen? Doch tatsächlich soll Bryan dort nicht im Ring antreten; die Europa-Tour braucht nur alles an Starpower, was sie bekommen kann ...

Und, jetzt ohne Witz, nun will ich hin. Bei der letzten Kölner Show der WWE war yours truly am Start, aber das versprochene Team Hell No nicht. Sowas hängt einem nach.

Alles in allem nehme ich es als gutes Zeichen. Sollte die In-Ring-Karriere von Bryan tatsächlich vorüber sein (nichts Genaues weiß man nicht), würde es falsche Signale senden, ihn ohne Grund in die Arena zu zerren. Vermutlich und hoffentlich sieht es mittlerweile wieder gut aus mit einer "richtigen" Rückkehr. Vielleicht im Januar?

Dienstag, 26. August 2014

Lieber Roman Reigns,

Du bist ein wenig spät dran, findest Du nicht?

Beste Grüße,
das WWE Universum

Demontage im Main Event: Retrospektive und Ausblick

Nun, da wir SummerSlam mit gebührendem Abstand verdaut haben, können wir über das Main Event John Cena versus Brock Lesnar sprechen.

Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich für Teilzeitwrestler wenig übrig habe. Leute, die nur sporadisch am Start sind, wären besser in der flüchtigen Welt des Mixed Martial Arts aufgehoben; im Wrestling, wo es eben nicht nur auf die Matches ankommt, sondern auch das Davor und das Danach, sind Gaststars zumindest fürs aufmerksame Publikum (im Gegensatz zu jenen Ab-und-An-Zuschauenden, die gerade für jene großen Namen wieder einschalten – Teilzeitwrestler fürs Teilzeitpublikum sozusagen) in vielen Fällen nerviges Beiwerk, Main Event hin oder her (siehe: The Rock).

Auch von Lesnar bin ich nicht unbedingt Fan. Grober Stil, grober Typ. Ein Relikt aus zumindest teilweise überkommenen Tagen, wenn jene Leute, die ich spannend finde (Punk, Bryan, Ambrose, Cesaro), aus einem gänzlich anderen Holz geschnitzt sind (mehr biegsame Weiden statt spröde Eichen).

Bis dahin war SummerSlam eine tadellose Großveranstaltung. Und damit war, mit Verlaub, nicht zu rechnen.
Ambrose versus Rollins war ein spannendes Lumberjack-Match, man stelle sich das vor! Orton versus Reigns war trotz des einseitigen Reigns besser als zu befürchten war (danke, Orton!). Swagger versus Rusev war zwar kein Flag Match wie angekündigt (und nein, ein Flag Match bedeutet nicht, dass anschließend die Landesfahne des Siegers von der Decke hängt), aber eine buchstäbliche Wrestling-Klinik (danke, Rusev!). Beide Diven-Matches waren sehenswert (danke, Steph!).

Doch dann: das Main Event von SummerSlam 2014. Und damit auch: Spoiler voraus.

Mittwoch, 4. Juni 2014

"And I feel like we've been lied to for the last 18 months.", oder: Geh nicht, Batista!

Endlich, endlich wirft er das Handtuch, und wir müssen seine atemlosen Auftritte und seine erbärmlichen Spears nicht mehr ertragen: Batista ist beleidigt und geht.

Ausgerechnet jetzt. Batista war vom unerträglichen Face-Bootista zum arschigen Heel-Batista mutiert (und, wie es in der IWC so schön heißt: "Heel Batista is best Batista."), und seine Reaktionen in der letzten Zeit waren Gold wert – bis hin zu seinem Abschiedswinker.

Gut, nun ist er weg. Wer nun meint, das waren Spoiler fürs letzte RAW, hat sich derbe geschnitten. Die wirklichen Spoiler folgen noch ...

Donnerstag, 8. Mai 2014

Das Ende der Wyatts, oder: CENAWINSLOL, auch wenn er verliert

Extreme Rules war eine alles in allem großartige Veranstaltung. Nicht nur war Bryan versus Kane entgegen meiner Befürchtungen das Main Event, fast alle Matches waren ein großer Spaß, allen voran der gerade erwähnte Titelkampf, Shield versus Evolution und Paige versus Tamina.

Fast alle? Dass Rusev versus X-Truth eher mau werden würde, war vorher klar. Doch der wirkliche Stinker, bei dem falsch gemacht wurde, was überhaupt nur falsch gemacht werden konnte, war John Cena versus Bray Wyatt, Steel Cage Match.

Spoiler ahoi.

Mittwoch, 23. April 2014

Extreme Rules 2014 versus 2013

Allen leichten Einschränkungen zum Trotz, die WWE macht gerade so viel richtig, dass es fast schon verdächtig ist. An Extreme Rules, dem bevorstehenden PPV, kann dies deutlich abgelesen werden.

Letztes Jahr war es eine eher maue Veranstaltung. Einzig die beiden Shield-Siege (Ambrose als US-Champ und Reigns/Rollins als Tag Team-Champs) waren von nachhaltiger Relevanz. Das Main Event Cena versus Ryback war so granatendumm, dass es immer noch weh tut – das "Last Man Standing" Match endete, als Ryback Cena durch die Mauer rammte, woraufhin das Match abgebrochen und als No Contest gewertet wurde, ungeachtet der Tatsache, dass nur Cena danach nicht mehr aufstand. "Extreme Rules" meinen bleichen Hintern.

Und dieses Jahr? Die Card ist jetzt schon überzeugend. Big E verteidigt (endlich) den Intercontinental Title, und zwar gegen einen Turniersieger – so einfach kann es sein, ein Match bedeutend erscheinen zu lassen. John Cena muss erneut gegen Bray Wyatt ran, und wenn Wyatt jenseits der Mid-card antritt, bin ich automatisch zufrieden. Evolution ist wieder zusammen (vergessen wir mal den alten Mann mit der pausenlos blutenden Stirn) und legt sich mit The Shield an. NXT Women's und WWE Diva Champion Paige muss ihren WWE-Titel gegen Tamina verteidigen. Und Bryan hat es mit dem wieder maskierten Kane zu tun ...

Beim letzten Match war ich anfangs etwas skeptisch. Evolution versus Shield wird vermutlich das Main Event (wetten?). Trotzdem: das vergangene RAW hat dahingehend genau die richtige Bahn eingeschlagen: Kane zerstört (unter dem Protest von Stephanie McMahon) Bryan unter anderem mit drei Piledrivern. Vermutlich sehen wir Bryan bis Extreme Rules gar nicht mehr. Von der gemeinsamen Geschichte der beiden ganz zu schweigen freue ich mich nun auf diesen Titelkampf. Und Kane ist wieder, wie er sein soll.

Alles in allem: nach der überzeugenden WrestleMania gibt die WWE alles, dieses Niveau zu halten. Und es scheint zu funktionieren.

Donnerstag, 17. April 2014

Die Kreationisten der Evolution, oder: der Fluch des WWE-Championships

Es war einmal CM Punk. Erinnert sich noch jemand an seine Zeit als WWE Champion?

Wie folgt steht es in den Geschichtsbüchern: Punk wirft Ende Juni 2011 seine "Pipebomb", in welcher er unter anderem ankündigt, dass sein Vertrag nach Money in the Bank auslaufen würde, was bedeutet, dass der Gürtel die WWE mit Champion Punk verlässt. Punk gewinnt gegen John "John Cena" Cena, haut mit Gürtel und Titel ab (was selbst Kofferträger Alberto Del Rio nicht verhindern kann), und ist erstmal weg. Zwischenzeitlich veranstaltet die WWE ein Mini-Turnier, um einen neuen Titelträger zu küren. Gewinner des Turniers: Rey Mysterio. Weil aber nicht sein kann was nicht sein darf, nimmt Cena Rey kurzerhand den Titel wieder ab. Punk kommt zurück, und die beiden Champions treten beim SummerSlam gegeneinander an – Punk gewinnt, doch anschließend löst Alberto Del Rio seinen Koffer ein, und zwar erfolgreich.

Punk war aber, dank Pipebomb und explosivem Titelgewinn, mittlerweile mindestens die Nummer Zwei der WWE, und die Fans (und viele aus dem direkten WWE-Umfeld) waren mit Punks kurz gehaltenem Championship wenig zufrieden. Die versuchte Demontage (Niederlage gegen Ruheständler Triple H) blieb erfolglos, und zur Survivor Series holt Punk sich den Titel zurück, um den Titel dann 434 Tage lang zu halten.

Warum ich das alles widerkäue? Weil wir ein Problem haben.

Mittwoch, 16. April 2014

Best for Business: Wie das WWE Network Einfluss auf WWE Creative nimmt

Als ich heute morgen die Zahlen zu WrestleMania 30 sah, ist mir eine Sache klar geworden: das WWE Network ist nicht nur ein cleverer Schachzug und ein großes Risiko (welches sich bis hierhin auszuzahlen scheint), sondern es ändert grundlegend den kreativen Unterbau der WWE.

Bis hierhin war die WWE allzu oft auf den kurzfristigen Profit aus, insofern, als dass PPVs so aufgebaut waren, dass möglichst viele PPVs gekauft wurden. Das klingt brutalbanal (und ist es auch), und gilt doppelt und fünffach für WrestleMania.

Doch nun, in Zeiten des WWE Network, muss es ein anderes Ziel geben: möglichst viele Subscriber gewinnen.

Werden Ex-Wrestler ins Main Event gehoben, gewinnt das keine Subscriber. Gleiches gilt bei eklatanter Missachtung von Publikumsfavoriten – in der Vergangenheit hatte die WWE oft krampfhaft an der Maxime festgehalten, dass die WWE die "Superstars" macht, und nicht die Wrestler selber; so gab es häufig eine Demontage jener Favoriten (auch Daniel Bryan selber wurde nicht zufällig in 18 Sekunden eingemacht). Und so weiter, und so fort.

WrestleMania 30 war ein erstes Indiz, dass die WWE dies verstanden hat. Für uns als Fans kann das nur gut sein. Hoffen wir, dass es so bleibt – und nicht nur in unserem Interesse.

Zwar wäre es denkbar, dass PPVs in Zukunft nur noch mehr das folgende PPV aufbauen (auch das, wenn übertrieben, eine Unart, die wir in der Vergangenheit ab und an ertragen mussten). Doch wenn das Main Event einer PPV ein maues Ende aufweist, hilft dies auch nicht beim Absatz weiterer Subscriptions.

 Das soll nicht bedeuten, dass die WWE nun am Gängelband des Publikums ist und nur noch blind dessen Wünsche erfüllt. Im Gegenteil: würden sie dies versuchen, wäre schnell die Luft raus, das liegt in der Natur des Wrestlings. Vielmehr müssen sie nun, mehr als zuvor, auf intelligente Storylines und nachhaltige Charakterentwicklung setzen (und natürlich ein hochwertiges Wrestling).

Ich wünsche viel Erfolg.

Dienstag, 15. April 2014

Wrestlemania: Hui

Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, seit das letzte Mal eine Wrestlemania mehr als nur punktuell zufriedenstellend war. Dass sogar das Main Event sehenswert war, ist noch länger her.

War es, weil CM Punk die WWE verlassen hat, und deshalb die Card ordentlich und gewinnbringend durchgemischt wurde? War es, weil dies schon immer der Plan war ("slow burn")?

Im Endeffekt ist es egal. Alles ist gut – und ich meine nicht nur die Geschichte um den neuen WWE World Heavyweight Champion, auch wenn das natürlich an erster Stelle steht.

Da es sich um Mania handelt, spare ich mir die Spoiler-Warnung, denn wer die Mania-Ergebnisse auszublenbden versucht, hat im Internet nichts verloren (ist ja nun ohnehin zu spät, siehe oben).

Freitag, 21. März 2014

WrestleMania: Hui oder Pfui

Wo ich in letzter Zeit vieles mit dem groben Pinsel male, warum nicht die WrestleMania XXX 30 Card?

Sollte es das erste WrestleMania seit Beginn der "PG-Era" sein, auf das es sich zu freuen lohnt?

Card-Spoiler voraus, und "Card subject to change".

Dienstag, 11. März 2014

Kurve bekommen?

In den letzten Wochen hatte Daniel Bryan ein Match für Wrestlemania XXX gefordert, was niemand, oder zumindest nicht die laute Minderheit der sogenannten International Wrestling Cartel Internet Wrestling Community (IWC), sehen wollte: ein Match gegen Triple H. Und das war schlimmer, als alles andere.

Well color me mark. Kein Scherz: die WWE hat mich kalt erwischt.

Warum? RAW Spoilers folgen.

Mittwoch, 26. Februar 2014

WWE 101: Elimination Chamber und der vorhersehbare Ausgang

Elimination Chamber (oder, wie es im sensiblen Deutschland heißt, No Escape) ist vorüber, und es hätte fast nicht vorhersehbarer sein können -- eine Todsünde beim geskripteten Wrestling. Und trotzdem war es keine völlige Katastrophe.

Spoilerwarnung!

Dienstag, 25. Februar 2014

Das Triple H-Problem

Daniel Bryan ist und bleibt Champion der Herzen, aber auch nicht mehr. Am vergangenen Montag konfrontierte Bryan Triple H -- und forderte ein WrestleMania-Match gegen den "CEO".

Vielleicht sollte jemand Triple H sagen, dass nicht alles um ihn kreist, und sich Daniel Bryans Schicksal nicht dadurch erfüllt, dass er einen Ruheständler vermöbelt. Desweiteren, und das ist, was in HHHs Schädel gedonnert werden müsste: Wenn Daniel Bryan zu WrestleMania gegen Triple H antritt, so hat Triple H bereits im Vorfeld gewonnen.

Denk da mal drüber nach, Hunter.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Aber was ist mit Macho Man?

Am vergangenen Montag trafen erneut Randy Orton und Sheamus aufeinander. Doch leider, leider jubelte das Publikum nicht "Randy Savage!" wie beim letzten Match der beiden (nach WrestleMania 29). Verpasste Chance, wirklich.

Freitag, 14. Februar 2014

Die hohe Kunst des Trollings: WWE.com präsentiert die "Dream Card" für WrestleMania XXX

Die offizielle Site der WWE hat ein Herz für "Smarks", was sie immer wieder demonstrieren. Doch ab und an gehen die Liebesbekundungen so weit, dass es schmerzhaft wird: in dem Artikel Editors' Choice: 8 dream WrestleMania XXX matches präsentieren die unterschiedlichen Schreiberlinge der WWE-Site, was sie für die denkbar beste Card halten. Doch schnell wird es hässlich, wenn nämlich die besten möglichen Matches mit der harten, öden WWE-Realität kollidieren.

Milde Spoiler voraus.

Dienstag, 4. Februar 2014

Lass alle Hoffnung fahren: die WWE reißt das Ruder rum, und alles wird schlimmer

Gestern war RAW. Es war die erste Live-Veranstaltung, zu der die WWE zeigen konnte, dass sie aus den derben Fehlern vor, während und nach dem Royal Rumble gelernt hat, dass die zweitägige Notfallsitzung von Erfolg gekrönt war, dass sie das Fehlen von CM Punk kompensieren, dass sie verstanden haben.

Spoiler folgen, wenn auch größtenteils nicht weiter wichtige.

Donnerstag, 30. Januar 2014

RAW is WAR? No! No! No!

Während wir pessimistisch der Dinge harren, die da kommen (und auch der unvergleichliche Masked Man David Shoemaker seine nicht unbedingt erbauliche Sicht der Dinge darlegt), hier ein Zeichen für alle Verzweifelnden (macht sich auch gut als T-Shirt):

Panik-Modus: WWE veranstaltet zweitägige (Um-) Planungstagung

Entweder, die aktuelle "Story" wird immer aufwändiger, oder es herrscht helle Aufregung in den Titan Towers: die WWE hat die Creative-Abteilung zu einem zweitägigen Planungstreffen für heute und morgen geladen.

Nehmen wir es einfach als gutes Zeichen. Die WWE hat offenbar endlich begriffen, dass etwas falsch läuft. Nun ist es an ihnen, es gerade zu biegen.

Doch wer weiß. Am Ende heißt es bei WrestleMania LOLCENAWINS.

Mal ehrlich: bin hin- und hergerissen. Hat die WWE tatsächlich in den letzten Wochen und Monaten auch den letzten Kontakt zur Realität und ihrem Publikum verloren, oder werden wir gerade alle so derbe an der Nase lang geführt, dass man es nur "meisterlich" nennen kann? Wer die WWE länger kennt, tendiert vermutlich zu Antwort a).

Punk's not dead, just retired: CM Punk hört auf.

Wie gestern beiläufig erwähnt, hat CM Punk nach dem Royal Rumble zumindest vorübergehend seinen Hut genommen. Zur Stunde ist noch nicht klar, ob dies ein permanenter Abschied ist.

Dessen ungeachtet können mittlerweile wenigstens fundierte Spekulationen über den Grund seines Weggangs angestellt werden. Aber am Ende geht es natürlich auch wieder um Daniel Bryan.

Meist milde Spoiler folgen.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Elimination Chamber am Horizont: Schadensbegrenzung oder Master Plan?

Gestern noch habe ich mich über Anti-Wrestler Batista ausgelassen, und auch über Daniel Bryan und sein Fehlen im Royal Rumble das eine oder andere Wort verloren. Doch was bedeuten die mittlerweile getätigten Ankündigungen für das letzte PPV vor WrestleMania XXX, Elimination Chamber, für Bryan, die Fans und die Zukunft der WWE?

Wie üblich: Spoiler folgen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Konsolidierte Frustration: Royal Rumble 2014 und die Folgen

In dieser Welt sind die Leute in zwei Gruppen einzuteilen: Marks und Nicht-Marks. Nicht-Marks sind nur jene, die für den präsentierten Reigen verantwortlich zeigen, alle anderen gilt es zu packen, emotional und/oder am Portmonnaie. Ich bin mir dessen nur zu gut bewusst: so sehr man sich auch für eine Stufe über den Marks hält, am Ende bleibt's das Gleiche, und die WWE versucht, uns etwas vorzumachen. Nur weil man ein Iota Hintergrundwissen mitbringt, bedeutet dies nicht, dass man immun wäre -- vielmehr muss die WWE einfach tiefer in die Trickkiste greifen.

Doch ist es das? Werden wir "gespielt"? Wird unsere Enttäuschung bewusst in Kauf genommen, um uns in nicht näher bestimmter Zukunft diesen Scheck einlösen zu lassen?

Im weiteren Teil des Textes hagelt es Spoiler, also vorsichtig.

Freitag, 24. Januar 2014

Daniel Bryan und die Politik der WWE

Wer gehofft hatte, dass die WWE mit Bryan Großes vor hat, könnte enttäuscht werden. Oder es ist Kayfabe ...

Royal Rumble Tippspiel: Regeln für zuhause

Der allseits beliebte Royal Rumble steht vor der Tür, und somit ist es höchste Zeit, dass ich die Regeln für unser lokales Tippspiel in die Öffentlichkeit zu tragen.

Im Endeffekt ist es ganz einfach: alle Beteiligten wählen drei Wrestler, die offiziell am Royal Rumble teilnehmen werden (ein gewisser Satz an Teilnehmern ist ja vorher bekannt), und einen, der möglicherweise teilnimmt. Diese so gewählten Wrestler erzielen im Verlauf des Royal Rumbles Punkte, und wer so die meisten Punkte sammelt, gewinnt.

Gehen wir also ins Detail.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Stone Cold Steve Austin über Daniel Bryan

Bevor wir wieder das normale Programm aufnehmen (sorry für die Pause ...), hier ein kleiner Ausschnitt aus Austins Podcast: