Das Spontan-PPV Elimination Chamber bot, neben einem fulminanten Sieg via Pop-Up Powerbomb, ein sogenanntes "Dusty Finish".
Hierbei handelt es sich um ein spezielles Championship-Match-Ende, bei dem das Face gegen den titeltragenden Heel triumphiert, aber der Titelwechsel anschließend durch den Schiri rückgängig gemacht wird, meist aufgrund einer nichtigen Formalität.
Benannt ist dieses Wunderwerk der Wrestlingwelt nach Dusty Rhodes, der Annotobak, in Personalunion aus Wrestler und Booker, ausgiebigen Gebrauch dieser Augenwischerei machte.
Früher machte es Sinn: zu Zeiten der Wrestling-Territorien reiste der NWA-Champion von Territorium zu Territorium, um seinen Titel zu verteidigen. Lokale Heroen, die gegen ihn antreten sollten, hatten das Problem, dass sie eben dies bleiben sollten: lokal. Damit nicht immer der zugereiste Champion gewinnt, kam das Dusty Finish gerade recht: der heimische Wrestler gewinnt, aber der Titel bleibt beim Gast.
Die Zeiten der Territorien sind jedoch passé. Der einzige Grund, trotzdem ein Dusty Finish an den Start zu bringen, ist es, die eigenen Fans zu verärgern. Wenn dies das Ziel ist: Glückwunsch.
(Immerhin: der Titel bleibt, wenn auch "unrechtmäßig", beim Gewinner.)
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Dienstag, 2. Juni 2015
Mittwoch, 4. Juni 2014
"And I feel like we've been lied to for the last 18 months.", oder: Geh nicht, Batista!
Ausgerechnet jetzt. Batista war vom unerträglichen Face-Bootista zum arschigen Heel-Batista mutiert (und, wie es in der IWC so schön heißt: "Heel Batista is best Batista."), und seine Reaktionen in der letzten Zeit waren Gold wert – bis hin zu seinem Abschiedswinker.
Gut, nun ist er weg. Wer nun meint, das waren Spoiler fürs letzte RAW, hat sich derbe geschnitten. Die wirklichen Spoiler folgen noch ...
Mittwoch, 23. April 2014
Extreme Rules 2014 versus 2013
Allen leichten Einschränkungen zum Trotz, die WWE macht gerade so viel richtig, dass es fast schon verdächtig ist. An Extreme Rules, dem bevorstehenden PPV, kann dies deutlich abgelesen werden.
Letztes Jahr war es eine eher maue Veranstaltung. Einzig die beiden Shield-Siege (Ambrose als US-Champ und Reigns/Rollins als Tag Team-Champs) waren von nachhaltiger Relevanz. Das Main Event Cena versus Ryback war so granatendumm, dass es immer noch weh tut – das "Last Man Standing" Match endete, als Ryback Cena durch die Mauer rammte, woraufhin das Match abgebrochen und als No Contest gewertet wurde, ungeachtet der Tatsache, dass nur Cena danach nicht mehr aufstand. "Extreme Rules" meinen bleichen Hintern.
Und dieses Jahr? Die Card ist jetzt schon überzeugend. Big E verteidigt (endlich) den Intercontinental Title, und zwar gegen einen Turniersieger – so einfach kann es sein, ein Match bedeutend erscheinen zu lassen. John Cena muss erneut gegen Bray Wyatt ran, und wenn Wyatt jenseits der Mid-card antritt, bin ich automatisch zufrieden. Evolution ist wieder zusammen (vergessen wir mal den alten Mann mit der pausenlos blutenden Stirn) und legt sich mit The Shield an. NXT Women's und WWE Diva Champion Paige muss ihren WWE-Titel gegen Tamina verteidigen. Und Bryan hat es mit dem wieder maskierten Kane zu tun ...
Beim letzten Match war ich anfangs etwas skeptisch. Evolution versus Shield wird vermutlich das Main Event (wetten?). Trotzdem: das vergangene RAW hat dahingehend genau die richtige Bahn eingeschlagen: Kane zerstört (unter dem Protest von Stephanie McMahon) Bryan unter anderem mit drei Piledrivern. Vermutlich sehen wir Bryan bis Extreme Rules gar nicht mehr. Von der gemeinsamen Geschichte der beiden ganz zu schweigen freue ich mich nun auf diesen Titelkampf. Und Kane ist wieder, wie er sein soll.
Alles in allem: nach der überzeugenden WrestleMania gibt die WWE alles, dieses Niveau zu halten. Und es scheint zu funktionieren.
Letztes Jahr war es eine eher maue Veranstaltung. Einzig die beiden Shield-Siege (Ambrose als US-Champ und Reigns/Rollins als Tag Team-Champs) waren von nachhaltiger Relevanz. Das Main Event Cena versus Ryback war so granatendumm, dass es immer noch weh tut – das "Last Man Standing" Match endete, als Ryback Cena durch die Mauer rammte, woraufhin das Match abgebrochen und als No Contest gewertet wurde, ungeachtet der Tatsache, dass nur Cena danach nicht mehr aufstand. "Extreme Rules" meinen bleichen Hintern.
Und dieses Jahr? Die Card ist jetzt schon überzeugend. Big E verteidigt (endlich) den Intercontinental Title, und zwar gegen einen Turniersieger – so einfach kann es sein, ein Match bedeutend erscheinen zu lassen. John Cena muss erneut gegen Bray Wyatt ran, und wenn Wyatt jenseits der Mid-card antritt, bin ich automatisch zufrieden. Evolution ist wieder zusammen (vergessen wir mal den alten Mann mit der pausenlos blutenden Stirn) und legt sich mit The Shield an. NXT Women's und WWE Diva Champion Paige muss ihren WWE-Titel gegen Tamina verteidigen. Und Bryan hat es mit dem wieder maskierten Kane zu tun ...
Beim letzten Match war ich anfangs etwas skeptisch. Evolution versus Shield wird vermutlich das Main Event (wetten?). Trotzdem: das vergangene RAW hat dahingehend genau die richtige Bahn eingeschlagen: Kane zerstört (unter dem Protest von Stephanie McMahon) Bryan unter anderem mit drei Piledrivern. Vermutlich sehen wir Bryan bis Extreme Rules gar nicht mehr. Von der gemeinsamen Geschichte der beiden ganz zu schweigen freue ich mich nun auf diesen Titelkampf. Und Kane ist wieder, wie er sein soll.
Alles in allem: nach der überzeugenden WrestleMania gibt die WWE alles, dieses Niveau zu halten. Und es scheint zu funktionieren.
Mittwoch, 26. Februar 2014
WWE 101: Elimination Chamber und der vorhersehbare Ausgang
Elimination Chamber (oder, wie es im sensiblen Deutschland heißt, No Escape) ist vorüber, und es hätte fast nicht vorhersehbarer sein können -- eine Todsünde beim geskripteten Wrestling. Und trotzdem war es keine völlige Katastrophe.
Spoilerwarnung!
Spoilerwarnung!
Freitag, 14. Februar 2014
Die hohe Kunst des Trollings: WWE.com präsentiert die "Dream Card" für WrestleMania XXX
Die offizielle Site der WWE hat ein Herz für "Smarks", was sie immer wieder demonstrieren. Doch ab und an gehen die Liebesbekundungen so weit, dass es schmerzhaft wird: in dem Artikel Editors' Choice: 8 dream WrestleMania XXX matches präsentieren die unterschiedlichen Schreiberlinge der WWE-Site, was sie für die denkbar beste Card halten. Doch schnell wird es hässlich, wenn nämlich die besten möglichen Matches mit der harten, öden WWE-Realität kollidieren.
Milde Spoiler voraus.
Milde Spoiler voraus.
Mittwoch, 21. August 2013
SummerSlam und die Folgen
Habe glatt die Tipps für SummerSlam vergessen (im Nachhinein nur so viel: hat mal wieder nicht für den Sieg gereicht).
Bevor wir uns nun mit dem (alles in allem famosen) Event auseinander setzen, hier kurz die Warnung: es wird Spoiler regnen! Und da ist das Bildchen rechts, auf dem der über Cena siegreiche Best Wrestler in the World zu sehen ist, noch der harmloseste.
Ihr seid gewarnt. Also ab dafür.
Donnerstag, 6. Juni 2013
The Best Wrestler in the World (4) plus The Best Promo-Man in the World (1)
Was soll ich noch groß Lobesarien auf Daniel Bryan singen. Mittlerweile hat es auch der Letzte begriffen, um was für ein absolutes Ausnahmetalent es sich handelt.
Selbst John Cena, Golden Boy von Vince McMahon, bekommt es langsam aber sicher mit der Angst zu tun, und bittet um schlagkräftige (sprich: gewaltbereite) Unterstützung:
Doch lassen wir den grandiosen Dean Ambrose mal wieder beiseite und widmen uns dem Besten.
Selbst John Cena, Golden Boy von Vince McMahon, bekommt es langsam aber sicher mit der Angst zu tun, und bittet um schlagkräftige (sprich: gewaltbereite) Unterstützung:
Doch lassen wir den grandiosen Dean Ambrose mal wieder beiseite und widmen uns dem Besten.
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