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Donnerstag, 8. Mai 2014

Das Ende der Wyatts, oder: CENAWINSLOL, auch wenn er verliert

Extreme Rules war eine alles in allem großartige Veranstaltung. Nicht nur war Bryan versus Kane entgegen meiner Befürchtungen das Main Event, fast alle Matches waren ein großer Spaß, allen voran der gerade erwähnte Titelkampf, Shield versus Evolution und Paige versus Tamina.

Fast alle? Dass Rusev versus X-Truth eher mau werden würde, war vorher klar. Doch der wirkliche Stinker, bei dem falsch gemacht wurde, was überhaupt nur falsch gemacht werden konnte, war John Cena versus Bray Wyatt, Steel Cage Match.

Spoiler ahoi.

Mittwoch, 23. April 2014

Extreme Rules 2014 versus 2013

Allen leichten Einschränkungen zum Trotz, die WWE macht gerade so viel richtig, dass es fast schon verdächtig ist. An Extreme Rules, dem bevorstehenden PPV, kann dies deutlich abgelesen werden.

Letztes Jahr war es eine eher maue Veranstaltung. Einzig die beiden Shield-Siege (Ambrose als US-Champ und Reigns/Rollins als Tag Team-Champs) waren von nachhaltiger Relevanz. Das Main Event Cena versus Ryback war so granatendumm, dass es immer noch weh tut – das "Last Man Standing" Match endete, als Ryback Cena durch die Mauer rammte, woraufhin das Match abgebrochen und als No Contest gewertet wurde, ungeachtet der Tatsache, dass nur Cena danach nicht mehr aufstand. "Extreme Rules" meinen bleichen Hintern.

Und dieses Jahr? Die Card ist jetzt schon überzeugend. Big E verteidigt (endlich) den Intercontinental Title, und zwar gegen einen Turniersieger – so einfach kann es sein, ein Match bedeutend erscheinen zu lassen. John Cena muss erneut gegen Bray Wyatt ran, und wenn Wyatt jenseits der Mid-card antritt, bin ich automatisch zufrieden. Evolution ist wieder zusammen (vergessen wir mal den alten Mann mit der pausenlos blutenden Stirn) und legt sich mit The Shield an. NXT Women's und WWE Diva Champion Paige muss ihren WWE-Titel gegen Tamina verteidigen. Und Bryan hat es mit dem wieder maskierten Kane zu tun ...

Beim letzten Match war ich anfangs etwas skeptisch. Evolution versus Shield wird vermutlich das Main Event (wetten?). Trotzdem: das vergangene RAW hat dahingehend genau die richtige Bahn eingeschlagen: Kane zerstört (unter dem Protest von Stephanie McMahon) Bryan unter anderem mit drei Piledrivern. Vermutlich sehen wir Bryan bis Extreme Rules gar nicht mehr. Von der gemeinsamen Geschichte der beiden ganz zu schweigen freue ich mich nun auf diesen Titelkampf. Und Kane ist wieder, wie er sein soll.

Alles in allem: nach der überzeugenden WrestleMania gibt die WWE alles, dieses Niveau zu halten. Und es scheint zu funktionieren.

Dienstag, 15. April 2014

Wrestlemania: Hui

Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, seit das letzte Mal eine Wrestlemania mehr als nur punktuell zufriedenstellend war. Dass sogar das Main Event sehenswert war, ist noch länger her.

War es, weil CM Punk die WWE verlassen hat, und deshalb die Card ordentlich und gewinnbringend durchgemischt wurde? War es, weil dies schon immer der Plan war ("slow burn")?

Im Endeffekt ist es egal. Alles ist gut – und ich meine nicht nur die Geschichte um den neuen WWE World Heavyweight Champion, auch wenn das natürlich an erster Stelle steht.

Da es sich um Mania handelt, spare ich mir die Spoiler-Warnung, denn wer die Mania-Ergebnisse auszublenbden versucht, hat im Internet nichts verloren (ist ja nun ohnehin zu spät, siehe oben).

Freitag, 21. März 2014

WrestleMania: Hui oder Pfui

Wo ich in letzter Zeit vieles mit dem groben Pinsel male, warum nicht die WrestleMania XXX 30 Card?

Sollte es das erste WrestleMania seit Beginn der "PG-Era" sein, auf das es sich zu freuen lohnt?

Card-Spoiler voraus, und "Card subject to change".

Mittwoch, 26. Februar 2014

WWE 101: Elimination Chamber und der vorhersehbare Ausgang

Elimination Chamber (oder, wie es im sensiblen Deutschland heißt, No Escape) ist vorüber, und es hätte fast nicht vorhersehbarer sein können -- eine Todsünde beim geskripteten Wrestling. Und trotzdem war es keine völlige Katastrophe.

Spoilerwarnung!

Mittwoch, 21. August 2013

SummerSlam und die Folgen


Habe glatt die Tipps für SummerSlam vergessen (im Nachhinein nur so viel: hat mal wieder nicht für den Sieg gereicht).

Bevor wir uns nun mit dem (alles in allem famosen) Event auseinander setzen, hier kurz die Warnung: es wird Spoiler regnen! Und da ist das Bildchen rechts, auf dem der über Cena siegreiche Best Wrestler in the World zu sehen ist, noch der harmloseste.

Ihr seid gewarnt. Also ab dafür.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Wrestlemania? SummerSlam!

Darf man hoffen, dass die Zeiten der Entbehrungen und Willkür in der WWE vorerst vorbei sind?

Seien wir mal ehrlich: Ende 2012 bis Anfang 2013 war keine gute Zeit für die WWE. Fast alles war vorhersehbar, und spätestens ab Cenas Royal Rumble Sieg waren alle weiteren Ausgänge der Main Events an die Außenwand der Titan Towers gehängt: Rock besiegt Punk (Royal Rumble), Rock verteidigt gegen Punk (Elimination Chamber), Cena besiegt Rock (Wrestlemania). Dem Rest der Card ging es teilweise nicht viel besser, und die PPVs verblassten in ihrer Tragweite im Vergleich zum jeweils folgenden Montag, wo in RAW versucht wurde, das Geschehene zumindest etwas aufzupeppen.

Freitag, 5. Juli 2013

Wyatt Family Debut am kommenden Montag

Als nett gemeinter Hinweis sei auf RAW am kommenden Montag hingewiesen. Dann soll angeblich das Debut der Wyatt Family statt finden.

Bis zu Sami Zayns Debut in der WWE ist dies für mich der interessanteste Neuzugang in der Oberliga. Ich freu mich drauf. (Und bin gespannt, wie die WWE die Family verhunzen wird ... aber zynisch werden kann man hinterher immer noch.)

Donnerstag, 30. Mai 2013

We're coming: Das WWE-Debüt von Bray Wyatt und der Family steht bevor.

Gimmicks schienen passé. Statt wrestlende Steuereintreiber und Elvis-Imitatoren gab es nur noch Joe Schmoes und John Does: Wrestler mit Vor- und Zunamen, die wrestlen um zu wrestlen. Schade eigentlich, denn wenn etwas Wrestling von MMA, Boxen et. al unterscheidet, dann sind das die Charaktere – in der UFC ist es kaum vorstellbar, dass Untote mitmischen.

In kleinen Ligen ist dies, CHIKARA außen vor, schon "immer" üblich, doch auch die WWE ging in den letzten Jahren zumeist diesen Weg. Doch die Zeiten ändern sich. Die letzten Neuzugänge in der WWE, die sich mindestens halbwegs etabliert haben, waren eine prähistorische Partymaus, ein überheblicher Intellektueller, drei Sudoku-Wölfe (kleiner Scherz; es handelt sich um ein aufständlerisches SWAT-Team) und ein Ballroom-Tänzer. Huzzah!

Bekanntlich ist NXT die Nachwuchsschmiede für die WWE. Ebenso bekannt sollte sein, dass dort einiges geboten wird – viele sagen (u.a. yours truly), das Wrestling in NXT sei häufig besser als in der WWE. Und nicht nur das – zudem werden dort teils sehr interessante Gimmicks ausprobiert. Bestes Beispiel: Bray Wyatt. Und ratet mal, wer als nächstes den Schritt von NXT zur WWE machen wird (gemeinsam mit dem Rest seiner Family). Höchste Zeit als, sich Wyatt genauer anzusehen.