Freitag, 12. April 2013

THE Ryback.

In unserer lokalen Wrestlinggruppe kommt Ryback alles andere als gut an. Vielleicht, weil er zu sehr "WWE" aussieht, und die meisten der Gruppe neu zum Wrestling gekommen sind und beispielsweise CM Punk und Daniel Bryan mögen. Vielleicht, weil er nicht das interessanteste Move-Set hat. Vielleicht, weil seine Matches in der Regel nicht sonderlich spannend sind.

Für mich persönlich hält sich das Interesse an Ryback hauptsächlich deshalb in Grenzen, weil es scheint, als wäre er ein Rückschritt für die WWE, die mit Punk, Bryan, Cesaro, Ziggler und anderen hochkarätigen Wrestlern, die tatsächlich ein Talent für diese Berufung haben, anstatt unbewegliche Steroidberge als das tollste Ding ever zu pushen. Dass er beim Publikum gut ankommt, macht es nicht besser; so scheint es fast, als würden die Zuschauenden auch den "alten" Stil bevorzugen.

Doch Ryback ist kein übler Kerl. Zwei Beweisvideos nach dem Sprung.


Henry-Buddy Rosenberg interviewte Ryback wenige Tage vor Wrestlemania:

Der notorische Sam Roberts greift sich Ryback kurz nach Wrestlemania:

Nun bin ich etwas nachsichtiger mit "The" Ryback (wie Daniel Bryan ihn nennt). Hauptsächlich, weil er genuin ein Wrestling-Fan zu sein scheint. Und wer Razor Ramon mag, kann kein schlechter Mensch sein.

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