Freitag, 30. August 2013

Pipebomb?!

Seit dem kurzen Intermezzo von Kharma konnte man nicht mehr so hoffnungsvoll den Entwicklungen der "Diva Division" in der WWE entgegensehen. Kaitlyn und AJ Lee hatten zwei herausragende PPV-Matches, bevor ein Mixed Tag Match den Wind aus den Segeln nahm.

Doch halt: letzten Montag packt AJ ihre eigene Pipebomb aus. Wie weiland CM Punk spricht sie Tacheles, so unangenehm es auch sein mag:

Freitag, 23. August 2013

This Business.

Drüben bei Grantland steht nun ein Interview mit Triple H bereit. Es ist insgesamt die Reise wert, aber besonders folgende Passage tritt hervor:
(Frage:) One of the biggest differences in today's programming versus 10 or 15 years ago is the TV-PG rating, and the end of the hard-core stuff. Was there a point after ECW, after Foley in Hell in a Cell, when you reached a point there where you were like, "All right, how much further can we take this?" 
(Antwort:) All that stuff is just special effects. It's crazy special effects that you've never seen before, but if the story's not good, it's still a crap movie — it just has a bunch of stuff exploding. Visually, it's unbelievable, but you're bored 20 minutes in. At a certain point in time, those special effects just started to become all we were.
(...)
There's always going to be a certain group of people who like horror movies just for the special effects and the slasher stuff. It doesn't matter. That's why schlocky B-films work. They're terrible. The dialogue is horrible, the acting is bad, but there's a certain group of people that just love them because a guy killed a guy with a pencil through his neck. It's just crazy. 
 Diesen "Triple H" sollte man im Auge behalten. Der scheint nicht blöd zu sein, vielleicht wird aus dem noch was.

Spaß beseite: es ist mithin bei modernen Fans teilweise erschreckend, in welch hoher Achtung die sogenannte "Attitude Era" steht. Klar, einiges war schlichtweg brilliant. Aber oh so viel war einfach nur billiger Schock-Schrott. Wer (jenseits der Teen-Jahre) will sowas sehen?

Die WWE scheint langsam aber sicher Fuß zu fassen. Die Shows und PPVs sind konsistent gut bis hervorragend. Ich für meinen Teil bin guter Dinge, dass HHH einen ordentlichen Job machen wird "after Vince McMahon's death".

Apropos Pipebomb und "This Business". Hier (RAW vom Montag, 19.8.13) malträtiert CM Punk einen buhenden Fan:


Was das mit obigem Zitat zu tun hat? Alles.

Mittwoch, 21. August 2013

SummerSlam und die Folgen


Habe glatt die Tipps für SummerSlam vergessen (im Nachhinein nur so viel: hat mal wieder nicht für den Sieg gereicht).

Bevor wir uns nun mit dem (alles in allem famosen) Event auseinander setzen, hier kurz die Warnung: es wird Spoiler regnen! Und da ist das Bildchen rechts, auf dem der über Cena siegreiche Best Wrestler in the World zu sehen ist, noch der harmloseste.

Ihr seid gewarnt. Also ab dafür.

Dienstag, 13. August 2013

Geschichte wird gemacht

Du kriegst die Tür nicht zu ... am Montag bei RAW ist das passiert, womit niemand rechnen konnte: Wade Barrett hat ein Match gewonnen. Fortan sei der 12. August der Wade-Barrett-Tag.

Freitag, 9. August 2013

Das Biest am Mikro, oder: Brock Lesnar versus Paul Heyman

Als Brock Lesnar im April 2012 zurück zur WWE kam, wurde schnell klar, dass er während seiner MMA-Zeit zu deftig gegen die Rübe bekommen hatte und keine vernünftige Promo mehr zustande bekommen würde. Ein Manager musste her, und Punks "Pipebomb" verknüpfte Lesnar wunderbar mit Paul Heyman (denn Lesnar, so berichtete Punk, sei ebenfalls ein "Paul Heyman Guy"). Wenn Lesnar sich auf das konzentriert, was er kann (bedrohlich sein und vor dem Titantron tanzen), funktioniert er gut. Wenn er den Mund aufmacht, weniger.

Hier seine zwanzig Sekunden geballtes Promo-Feuerwerk, nachdem er Heyman beim Match CM Punk versus Curtis Axel zur Hilfe eilte (kleines Tänzchen inklusive, versteht sich – so viel Zeit musste sein):

"The Best of the Best of the Best of the Best (...)", da sind der Vernichtungsmaschine Lesnar offenbar ein paar Dioden durchgekokelt. "... that this world has to offer", sollte vermutlich Tränen der Rührung in die Augen des WWE Universe treiben (Erfolg!), so niedlich kam es herüber, und es war fast schon eine Art religiöses Erweckungsmoment.
"I'm the BEAST!", gefolgt von der geradewegs spürbaren Erinnerung, dass er "Best" hatte sagen sollen, aber der Vorrat an Bests war gerade leer. Aber Bork Laser Brock Lesnar bekommt noch die Kurve, und sagt endlich das Einzige, was er sagen sollte: dass er, nicht Punk, der "Best in the World" sei, denn das ist bekanntlich Punks Berserk-Button. Anderenfalls wäre Punks Motivation, bei SummerSlam einen Sieg gegen Lesnar zu erringen, auch zu niedrig.
Egal. Als Lesnar schließlich begreift, dass er diese Promo mal wieder vergeigt hat, offenbart er gar meisterliche Fähigkeiten am Mikro, als er nonchalant von sich selber ablenkt und das Debakel kurzerhand vor die Füße von Heyman klatscht: "Paul, say something stupid". Genial.