Dass Roman Reigns den Rumble gewinnen würde, war schon ein halbes Jahr vorher klar. Vermutlich hätte er auch bei Survivor Series glänzen sollen, wenn ihm nicht eine Verletzung dazwischen gekommen wäre. Und der Ausgang des Main Events bei Fastlane bot ebenfalls keinerlei Überraschung.
Dass die WWE mit aller Gewalt an ihrem vermeintlichen Goldjungen festhält, verwundert nicht wirklich – so hat die WWE, respektive Vince McMahon, schon immer Geschäft gemacht. Doch es sind andere Zeiten. Dank Network ist die WWE weniger darauf angewiesen, dass Teilzeitguckende ein PPV kaufen, sondern dass das Kern-Publikum am Ball bleibt.
Angeblich haben sich die Subscription-Zahlen nach dem Rumble verbessert. Doch wer kündigt, zählt für den Monat noch mit, und parallel ging das Network im UK an den Start. Dass ein kostenloser Monat Februar folgte, mag das deutlichste Indiz sein, dass die Zahlen nicht gar so rosig sind wie vermeldet. Aber jetzt sind wir im Mania-Monat, und es werden schon genug Leute das Network ordern, um WrestleMania für 'nen Zehner zu bekommen. So rettet sich die WWE von Monat zu Monat. Ob das lange gut geht?
Das Match Reigns vs Bryan hat nur erneut gezeigt, wie unerfahren Reigns ist. Bryan hat Reigns so sehr getragen, dass es unverständlich ist, warum Reigns anschließend außer Atem war.
Mania-Spoiler: Lesnar nimmt Reigns auseinander, doch dann folgen Superman-Punch und Spear, und Lesnar ist (dank angeknackster Rippe) Geschichte. Die 9,99 darf man sich sparen. Alldieweil Lesnar, so gut er auch ist, einen vernünftigen Gegner braucht – sobald Lesnar den Ton angeben muss, wird es bestenfalls durchwachsen.

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