Daniel Bryan, der unumstritten und legitim beste Wrestler der Welt, musste kurze Zeit nach seinem epochalen Championship-Sieg bei WrestleMania 30 den Titel aufgrund einer Verletzung abgeben. Jene Verletzung stellte sich alsbald als schlimmer heraus als ursprünglich gedacht – über ein Jahrzehnt Hochleistungswrestling hat seinen Preis.
Die Frage ist: wann kommt er zurück? Die Antwort: im November bei der Europa-Tour der WWE.
Das klingt zunächst befremdlich: warum sollte die WWE einen ihrer größten Stars bei einer House Show-Tour zurückkehren lassen? Doch tatsächlich soll Bryan dort nicht im Ring antreten; die Europa-Tour braucht nur alles an Starpower, was sie bekommen kann ...
Und, jetzt ohne Witz, nun will ich hin. Bei der letzten Kölner Show der WWE war yours truly am Start, aber das versprochene Team Hell No nicht. Sowas hängt einem nach.
Alles in allem nehme ich es als gutes Zeichen. Sollte die In-Ring-Karriere von Bryan tatsächlich vorüber sein (nichts Genaues weiß man nicht), würde es falsche Signale senden, ihn ohne Grund in die Arena zu zerren. Vermutlich und hoffentlich sieht es mittlerweile wieder gut aus mit einer "richtigen" Rückkehr. Vielleicht im Januar?
Mittwoch, 27. August 2014
Dienstag, 26. August 2014
Demontage im Main Event: Retrospektive und Ausblick
Nun, da wir SummerSlam mit gebührendem Abstand verdaut haben, können wir über das Main Event John Cena versus Brock Lesnar sprechen.
Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich für Teilzeitwrestler wenig übrig habe. Leute, die nur sporadisch am Start sind, wären besser in der flüchtigen Welt des Mixed Martial Arts aufgehoben; im Wrestling, wo es eben nicht nur auf die Matches ankommt, sondern auch das Davor und das Danach, sind Gaststars zumindest fürs aufmerksame Publikum (im Gegensatz zu jenen Ab-und-An-Zuschauenden, die gerade für jene großen Namen wieder einschalten – Teilzeitwrestler fürs Teilzeitpublikum sozusagen) in vielen Fällen nerviges Beiwerk, Main Event hin oder her (siehe: The Rock).
Auch von Lesnar bin ich nicht unbedingt Fan. Grober Stil, grober Typ. Ein Relikt aus zumindest teilweise überkommenen Tagen, wenn jene Leute, die ich spannend finde (Punk, Bryan, Ambrose, Cesaro), aus einem gänzlich anderen Holz geschnitzt sind (mehr biegsame Weiden statt spröde Eichen).
Bis dahin war SummerSlam eine tadellose Großveranstaltung. Und damit war, mit Verlaub, nicht zu rechnen.
Ambrose versus Rollins war ein spannendes Lumberjack-Match, man stelle sich das vor! Orton versus Reigns war trotz des einseitigen Reigns besser als zu befürchten war (danke, Orton!). Swagger versus Rusev war zwar kein Flag Match wie angekündigt (und nein, ein Flag Match bedeutet nicht, dass anschließend die Landesfahne des Siegers von der Decke hängt), aber eine buchstäbliche Wrestling-Klinik (danke, Rusev!). Beide Diven-Matches waren sehenswert (danke, Steph!).
Doch dann: das Main Event von SummerSlam 2014. Und damit auch: Spoiler voraus.
Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich für Teilzeitwrestler wenig übrig habe. Leute, die nur sporadisch am Start sind, wären besser in der flüchtigen Welt des Mixed Martial Arts aufgehoben; im Wrestling, wo es eben nicht nur auf die Matches ankommt, sondern auch das Davor und das Danach, sind Gaststars zumindest fürs aufmerksame Publikum (im Gegensatz zu jenen Ab-und-An-Zuschauenden, die gerade für jene großen Namen wieder einschalten – Teilzeitwrestler fürs Teilzeitpublikum sozusagen) in vielen Fällen nerviges Beiwerk, Main Event hin oder her (siehe: The Rock).
Auch von Lesnar bin ich nicht unbedingt Fan. Grober Stil, grober Typ. Ein Relikt aus zumindest teilweise überkommenen Tagen, wenn jene Leute, die ich spannend finde (Punk, Bryan, Ambrose, Cesaro), aus einem gänzlich anderen Holz geschnitzt sind (mehr biegsame Weiden statt spröde Eichen).
Bis dahin war SummerSlam eine tadellose Großveranstaltung. Und damit war, mit Verlaub, nicht zu rechnen.
Ambrose versus Rollins war ein spannendes Lumberjack-Match, man stelle sich das vor! Orton versus Reigns war trotz des einseitigen Reigns besser als zu befürchten war (danke, Orton!). Swagger versus Rusev war zwar kein Flag Match wie angekündigt (und nein, ein Flag Match bedeutet nicht, dass anschließend die Landesfahne des Siegers von der Decke hängt), aber eine buchstäbliche Wrestling-Klinik (danke, Rusev!). Beide Diven-Matches waren sehenswert (danke, Steph!).
Doch dann: das Main Event von SummerSlam 2014. Und damit auch: Spoiler voraus.
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